Invasive Exoten: auch auf dem Kompostbehälter oder Wurmbehälter

Japanischer Staudenknöterich
Japanischer Staudenknöterich

Leiden Sie auch am Japanischen Staudenknöterich? Dann fragen Sie sich vielleicht, ob Sie diese Pflanzen einfach aus dem Boden ziehen und auf Ihren Komposthaufen oder in Ihren Wurmbehälter werfen können.

Eine vollständige Kompostierung findet statt, wenn alle zu kompostierenden Grünrückstände mindestens eine Temperatur von 55 °C erreicht haben. Für japanischen Staudenknöterich gilt die Tötung bei der Kompostierung, wenn die Temperatur 72 Stunden lang mindestens 50 ° C betrug (Bardos et al.,2011).

Beim Japanischen Staudenknöterich ist es wichtig, wirklich alle Pflanzenteile bei dieser Temperatur zu kompostieren. Es reicht nicht aus, nur die Samen wie im riesigen Bärenklau zu töten. Jedes Stück Pflanze kann zu einer neuen Pflanze heranwachsen!

Um sicherzustellen, dass alle Teile der Pflanze getötet wurden, müssen Sie die Temperatur Ihres Komposthaufens richtig kontrollieren und kontrollieren. Und stellen Sie sicher, dass alle Pflanzenreste diese Temperatur erreichen. Letzteres ist nur möglich, wenn Sie einen großen Komposthaufen haben, den Sie in einem Zug aufstellen, mit E-Knöterich in der Mitte. Oder wenn Sie in einem isolierten Kompostbehälter kompostieren.

Globus 300 Aerobin, mit Thermometer.

Ein gewöhnlicher Kompostbehälter ist zu klein und verliert zu viel Wärme, um genügend Wärme aufzubauen. In einem isolierten Kompostbehälter wie dem Aerobin oder dem Globe können Sie auch im Winter warm kompostieren.

Wenn Sie Zweifel an Ihrer eigenen Kompostkapazität oder einem Mangel an isoliertem Kompostbehälter haben, ist es besser, invasive Exoten in den Abfalleimer zu legen oder zu verbrennen. Legen Sie sie nicht in Ihren Wurmbehälter. Der Wurmkompost sorgt dafür, dass Samen sehr leicht keimen. Zum Beispiel habe ich oft junge Mangobäume aus meiner Wurmbox entfernt, während die Mango notorisch schwer zu keimen ist!

Legen Sie die Pflanzenreste des Japanischen Staudenknöterichs nicht in den GFT-Behälter. Denn nicht alle zentralen Kompostierbetriebe verfügen über das Zertifikat“Zugelassene Verarbeiter-Invasive Exoten”. Dieses Zertifikat setzt hohe Standards, die nur eine Handvoll Kompostierunternehmen erfüllen.

Indem Sie die Pflanzen aus dem Boden kitzeln und sie laut Buch abtropfen lassen, sind Sie den japanischen Staudenknöterich noch nicht los. Denn diese Pflanze vermehrt sich unterirdisch weiter und jedes Stück Wurzel kann wieder zu einer Pflanze heranwachsen. Haben Sie Tipps, wie Sie diese Pflanze ausrotten können (ohne Roundup!)? Teilen Sie sie dann im Kommentarfeld unten.

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